Das Problem
Ein Geschenk, das persönlich ist, ohne kitschig zu sein. Etwas, das man nicht einmal auspackt und dann weglegt, sondern über Monate wieder aufmacht.
Was gebaut wurde
Eine private, mit einem Code geschützte Web-App in einer warmen, dunklen Bildsprache. Mehrere Ebenen, die sich beim Durchgehen öffnen, eine Zeitleiste gemeinsamer Momente, eine Diashow und ein paar versteckte Kleinigkeiten für die, die weitersuchen.
Die technisch interessanten Teile
- Ein eigenes Design-System, bewusst ohne die Bausteine der übrigen Projekte. Ein Geschenk soll nicht aussehen wie eine Landingpage.
- WebGL-Shader mit Rückfallebene. Wo die Grafikkarte nicht mitspielt, sieht die Seite trotzdem gut aus, statt weiß zu bleiben.
- Ein Klavier ohne Audiodateien, direkt über die Web-Audio-Schnittstelle erzeugt. Keine Ladezeit, kein Asset, kein Lizenzthema.
- Persistente Daten neben einem statischen Deploy. Die Plattform, auf der das Schwesterprojekt liegt, hat ein schreibgeschütztes Dateisystem. Die App läuft deshalb auf einem eigenen Server, wo eingetragene Inhalte Deployments überleben.
Was ich daraus gelernt habe
Der Zwang, dass etwas ohne Erklärung funktionieren muss, weil die Person, die es benutzt, keine Entwicklerin ist, ist der beste Test für eine Oberfläche. Alles, was eine Anleitung gebraucht hätte, ist rausgeflogen.
Inhalte, Namen, Fotos und Zugangscodes bleiben privat. Gezeigt wird die Machart, nicht das Geschenk.